Vortrag, Gespräch |

Montag 01. Juni | 19:30 – 23:00 Uhr | ICAL
Kepler Salon Extra Extern #2: Haltbarkeit, die wir wollen?

Der Kepler Salon zum zweiten Mal in Wels. Zu Gast: Stefan Schridde.
Wer kennt das nicht? Konsumprodukte, die kurzlebig gebaut sind und vorzeitig kaputt gehen. Ist das vom Hersteller so gewollt? Hat der Kampf um die höchsten Gewinne tatsächlich dazu geführt, dass nur noch für die Mülltonne produziert wird? Doch was ist mit der Umwelt, mit den Ressourcen und meinem Geldbeutel? Müssen wir uns wirklich ständig neue Produkte kaufen oder geht es auch anders? Stefan Schridde belegt die geplante Obsoleszenz von Hersteller und Handel. Mit seinem aktuellen Buch erläutert er Hintergründe und bietet ein wirksames Handlungsprogramm für mehr Haltbarkeit zu sonst gleichen Kosten.

Eintritt frei!
Info: Kepler Salon – Verein zur Förderung von Wissensvermittlung, info@kepler-salon.at, 0664 / 650 2343
Ort: Medien Kultur Haus, Pollheimerstraße 17, 4600 Wels

Stephan Schridde
schridde-porträt-165x300Jahrgang 1961, Dipl. Betriebswirt (FH), Vater von zwei Kindern;
seit 1986 Projektverantwortung in Fach- und Führungspositionen

Stefan Schridde studierte Betriebswirtschaftslehre in Würzburg und ist der Initiator und Vorstand von MURKS? NEIN DANKE! e.V., einer bürgerschaftlichen Verbraucherschutzorganisation für nachhaltige Produktqualität und gegen geplante Obsoleszenz.Zahlreiche Veröffentlichungen, Vorträge, Rundfunk- und Fernsehinterviews zu geplanter Obsoleszenz. Seit mehr als 25 Jahren Führungs- und Projektverantwortung in Konzernen, KMU, Krankenhäusern, Kommunen, Vereinen und zahlreichen Projekten. Seit 2004 arbeitet er freiberuflich als Dozent, Coach und Berater für Stadt- und Regionalentwicklung, Business Development, Projektmanagement, Personalentwicklung, Qualitätsmanagement und Social Media [Transfererfolg]. Er ist Geschäftsführender Gesellschafter der ARGE REGIO Stadt- und Regionalentwicklung GmbH.
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Die Zukunft die wir wollen
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Info zum Buch „Murks? Nein danke! Was wir tun können, damit die Dinge besser werden“ von Stefan Schridde:
„Murks sind Drucker, die plötzlich ihren Betrieb einstellen, Küchengeräte, die nach wenigen Minuten heiß laufen, eine defekte Waschmaschine kurz nach Ablauf der Garantie. Wenn Ihnen das bekannt vorkommt und Sie sich auch schon gefragt haben, ob hier alles mit rechten Dingen zugeht, dann ist „Murks? Nein danke!“ Ihr Buch. Für Stefan Schridde steht fest, dass derartige „Fehler“ nicht selten Teil des Geschäfts sind. Vieles geht absichtlich immer schneller kaputt – oftmals kurz nach Ablauf der Garantie. Was ist dran am Vorwurf „eingebauter Defekt“, im Fachjargon „geplante Obsoleszenz“ genannt? Werden wir wirklich systematisch betrogen, oder werden die Unternehmen durch den „Geiz ist geil“-Preiskampf gezwungen, billig zu produzieren? Lohnt es sich tatsächlich nicht mehr, Dinge so herzustellen, dass sie lange halten und man sie reparieren kann?“
Mit haarsträubenden Geschichten entführt uns Schridde in eine Welt, in der mit allen Tricks versucht wird, die Reparatur zu erschweren und Geräte nach kurzer Zeit unbrauchbar zu machen – und zeigt gleichzeitig auf, wie wir dem Murks ein Ende setzen können. Seine viel beachtete Bewegung MURKS? NEIN DANKE! fordert von Produzenten, Handel und Politik, den geplanten Verschleiß zu beenden, und ermutigt uns alle, neue Wege zu gehen – damit die Dinge besser werden.“

 

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